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An 3. Stelle der Mortalitätsgründe in der BRD stehen die Lungenkrankheiten.

Asthma und COPD =chronische Bronchitis und das Lungenemphysem, sind wohl die bekanntesten und häufigsten pulmonalen Erkrankungen.

Durch eine Latexallergie, die sich nach über 20 Jahren als OP-Schwester in Form von Asthma bronchiale entwickelte, bin ich selbst Betroffene  und habe mir nun in meiner zweiten Lebenshälfte zur Aufgabe gemacht mich im Lungensport und  im DMP = Disease-Management-Programm der Krankenkassen zu engagieren.


Die Behinderten-Sportgemeinschaft gründet eine Sportgruppe für COPD- & Asthmabetroffener


Die Übungsleiterin Margrit Selle (li.) und BSG-Pressewartin Magret Querl stellen in der Praxis des begleitenden Facharztes Dr. Uwe Bülow das Konzept der neuen Asthma-Sportgruppe vor. FOTO: Dieter Freese

Voraussetzung für eine Erleichterung im Umgang mit der Krankheit und Erhöhung der Lebensqualität ist der Wille, das Heft selbst in die Hand zu nehmen.
Von Dieter Freese

Delmenhorst. „Viele Behinderte haben Angst, sich sportlich zu betätigen“, sagt Lungenfacharzt Dr. Uwe Bülow, „das gilt auch für Asthmakranke.“ Um diesen Menschen, die oft wegen mehrerer anderer Krankheiten behindert sind, eine Möglichkeit zu bieten, diese Hemmschwelle zu überschreiten und sich durch sportliche Betätigung wieder eine bessere Lebensqualität zu erarbeiten, erweckt die Behinderten-Sportgemeinschaft Delmenhorst eine Sportgruppe für Asthma- und COPD-Betroffene wieder zum Leben. COPD steht für „Chronic Obstructive Pulmonary Disease“ – Sammelbegriff für die chronisch obstruktive Bronchitis und das Lungenemphysem. Die Leitung der Gruppe, die vor anderthalb Jahren wegen Erkrankung der damaligen Übungsleiterin geschlossen werden musste, wird Margrit Selle übernehmen.


„Viele Asthmakranke sind in einem Stadium, wo sie kaum noch mobil sind“, spricht Dr. Bülow aus Erfahrung, „durch wohl proportionierte sportliche Betätigung können sie ihren Aktionsradius und damit ihre Lebensqualität wieder steigern.“ Der Facharzt appelliert an die Betroffenen aber vor allem, Eigeninitiative zu ergreifen und selbst etwas für ihre Gesundheit zu tun.


Dafür bietet sich ab dem 6. September in der Sporthalle der Parkschule Gelegenheit. Jeweils donnerstags von 17 bis 18 Uhr steht der neuen Gruppe die Halle zur Verfügung. „Wir werden zunächst einmal mit einer Gruppe starten“, berichtet Margrit Selle von ihren Planungen. Je nach Krankheitsbild kann sie sich auch vorstellen, die Gruppe später zu teilen. Fachärztlich begleitet wird die Gruppe intensiv von Dr. Bülow. „Es ist schon ein großer Unterschied, ob Gesunde oder Kranke Sport betreiben“, warnt der Arzt, „Gesunde können ganz an ihre Grenzen gehen, unsere Asthmatiker müssen vor dem Erreichen dieser Grenzen aufhören...“


Selle, die aus dem Gesundheitswesen kommt, hat sich zum Ziel gesetzt, dass die Aktiven in ihrer Gruppe trotzt ihrer Erkrankung Spaß an Bewegung bekommen und vielfältige Möglichkeiten finden, die den Umgang mit der Krankheit erleichtern. Die Sportstunden sollen sporttherapeutische Elemente wie Gymnastik und kleine Spiele enthalten. Dazu kommen Atemschulung und Atemgymnastik. Entspannungstechniken und Wissenvermittlung werden das Programm abrunden.


„Eine zentrale Betreuung dieser Kranken fehlt in Delmenhorst zur Zeit.“ Dr. Bülow freut sich, dass sich die BSG der Lungenkranken annimmt – und dass alles nur den Vereinsbeitrag kostet. „Es ist natürlich freiwillig, aber eine große Chance zur Eigeninitiative“, noch einmal ruft der Arzt dazu auf, selbst das Heft in die Hand zu nehmen.

Quelle: http://www.dk-online.de/index.php?artikel=1426702



Delmenhorst (fr). Seit September bietet die Behinderten-Sportgemeinschaft Delmenhorst wieder Lungen-Sportgruppen für Asthma- und COPD-Betroffene an. Da diese Kurse sehr gut angenommen werden, wird eine weitere Gruppe gegründet, die sich ab dem 15. Februar freitags von 18.30 bis 19.30 Uhr in der Turnhalle an der Lilienstraße trifft.

Die unter ärztlicher Betreuung im Hintergrund stehenden Kurse sind speziell für Erwachsene mit chronischen obstruktiven Atemwegserkrankungen konzpiert und werden unter fachkundlicher Anleitung gegeben. Ziel ist es, trotz dieser immer mehr um sich greifenden Erkrankung Spaß an der Bewegung zu bekommen und Möglichkeiten zu finden, die den Umgang mit der Krankheit erleichtern und die Lebensqualität erhöhen.

Die Sportstunden beinhalten unter anderem sporttherapeutische und atemtherapeutische Elemente sowie Entspannungstechniken.

Quelle: http://www.dk-online.de/index.php?artikel=1603872


                                                                                 


www.emphysem.de

www.emphysem-info.de/grundlagen/ursachen.htm

Stand: 02.09.2008